Ladelösung fürs Mehrfamilienhaus mit Lastmanagement
Mit einem Lastmanagement im Mehrfamilienhaus laden alle Parteien am gleichen Hausanschluss, ohne dass er überlastet wird. Wir planen eine Grundinstallation für die ganze Liegenschaft. Jede Partei kann später ihre eigene Ladestation nachrüsten. Planung, Installation und Abrechnung kommen aus einer Hand, direkt aus Mellingen.
So läuft es ab: von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme
Sie haben eine feste Ansprechperson, vom ersten Kontakt bis zur Übergabe.
- Anfrage: Sie schildern uns Ihre Liegenschaft und die Zahl der Parkplätze.
- Besichtigung: Wir schauen uns Tiefgarage, Verteilung und Hausanschluss vor Ort an.
- Konzept: Wir zeigen, wie die Grundinstallation aussieht und in welchen Etappen Sie ausbauen können.
- Offerte: Sie erhalten eine Offerte, die zum Konzept passt.
- Entscheid: Die Eigentümer oder die Stockwerkeigentümergemeinschaft entscheiden.
- Installation: Wir bauen die Grundinstallation und die ersten Ladestationen ein.
- Meldung: Wir melden die Installation beim Netzbetreiber an.
- Inbetriebnahme: Wir nehmen die Anlage in Betrieb und erklären Ihnen die Bedienung.
- Wartung: Auch danach sind wir für Service und Erweiterungen da.
Grundinstallation: die Basis für alle Parkplätze
Die Grundinstallation erschliesst die Parkplätze, bevor jede Partei eine eigene Ladestation kauft. Dazu gehören eine zentrale Zuleitung und eine Verteilung entlang der Parkplätze, zum Beispiel mit einem Flachbandkabel. So ist an jedem Platz vorgesorgt.
Wer ein Elektroauto kauft, lässt später nur noch die eigene Ladestation anschliessen. Es braucht keine neuen Leitungen durch die ganze Garage. Haben Sie bereits eine Grundinstallation von uns? Dann prüfen wir sie und kümmern uns um die passende Ladestation für Ihren Platz.
Statisches oder dynamisches Lastmanagement im Mehrfamilienhaus
Das Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung auf alle Ladestationen. So bleibt der Hausanschluss geschützt, auch wenn mehrere Autos gleichzeitig laden. Es gibt zwei Arten.
| Statisch | Dynamisch | |
|---|---|---|
| Wie es funktioniert | Feste Höchstleistung für alle Ladestationen zusammen | Misst den Verbrauch im Haus und gibt den Rest zum Laden frei |
| Nutzung des Anschlusses | Ein Teil der Leistung bleibt oft ungenutzt | Die freie Leistung wird laufend genutzt |
| Passt gut für | Wenige Ladestationen mit viel Reserve | Grössere Häuser und Tiefgaragen |
In der Tiefgarage an der Oberdorfstrasse in Stetten haben wir 75 Parkplätze erschlossen. Ein dynamisches Lastmanagement mit dem Easee Equalizer verteilt dort den verfügbaren Strom auf alle Fahrzeuge.
Kosten: wovon sie abhängen
Die Kosten hängen vor allem von Ihrer Liegenschaft ab. Diese Punkte spielen die grösste Rolle:
- die Anzahl Parkplätze, die erschlossen werden,
- der Zustand und die Leistung des Hausanschlusses,
- die Länge der Leitungswege in der Tiefgarage,
- die Anzahl Ladestationen im ersten Schritt,
- das gewünschte Abrechnungssystem.
Den Preis nennen wir nach der Besichtigung in der Offerte.
Abrechnung des Ladestroms
Jede Partei bezahlt nur den Strom, den sie selbst lädt. Die Ladestationen erfassen den Verbrauch einzeln. In Stetten läuft die Abrechnung über Swisscharge. Für die Bewohner fällt dabei praktisch kein Aufwand an. Wir sind Installationspartner von Swisscharge. Welches System zu Ihrem Haus passt, klären wir im Konzept.
Zustimmung: Mieter und Stockwerkeigentum
Wer mietet, braucht heute die schriftliche Zustimmung des Vermieters, bevor eine Ladestation eingebaut wird (Art. 260a OR). Wie Sie diese Zustimmung einholen, steht in unserem Ratgeber Ladestation als Mieter.
Im Stockwerkeigentum entscheidet die Versammlung der Eigentümer über eine gemeinsame Grundinstallation. Wir liefern Ihnen gerne ein Konzept als Grundlage für diesen Entscheid. Das ist keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Welche Ladestationen sind für den Einsatz in Mehrfamilienhäusern geeignet?
Geeignet sind Ladestationen, die sich in ein gemeinsames Lastmanagement einbinden lassen und einzeln abrechnen. In unseren Projekten setzen wir zum Beispiel Easee und den Tesla Wall Connector ein.
Braucht es im Mehrfamilienhaus ein Lastmanagement?
Sobald mehrere Autos am gleichen Anschluss laden, ist ein Lastmanagement sinnvoll. Es verteilt die Leistung so, dass der Hausanschluss nicht überlastet wird.
Was ist eine Grundinstallation?
Die Grundinstallation ist die gemeinsame Zuleitung und Verteilung in der Garage. Sie bereitet die Parkplätze vor. Die einzelnen Ladestationen kommen später dazu.
Wie wird der Strom pro Partei abgerechnet?
Jede Ladestation misst den Verbrauch einzeln. Ein Abrechnungssystem wie Swisscharge verrechnet den Strom dann pro Partei.
Muss der Hausanschluss verstärkt werden?
Oft reicht der bestehende Anschluss, weil das Lastmanagement die Leistung verteilt. Ob das bei Ihnen gilt, prüfen wir bei der Besichtigung.
Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme?
Das hängt von der Grösse der Liegenschaft und vom Entscheid der Eigentümer ab. Einen realistischen Zeitplan erhalten Sie mit der Offerte.
Referenzen und Vertrauen
Seit 2014 bauen wir Ladestationen. Inzwischen sind es über 450. In der Tiefgarage Oberdorfstrasse in Stetten haben wir 75 Parkplätze mit Lastmanagement und Abrechnung erschlossen. Wir sind offizieller Tesla-Partner. Bei einer Störung ist unser Pikettdienst rund um die Uhr erreichbar.
Mehr zu unserem Angebot finden Sie unter Elektromobilität. Die Technik erklären wir ausführlich im Ratgeber Ladestation im Mehrfamilienhaus: Lastmanagement einfach erklärt.


